Lauftagebuch

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Wochenübersicht KW31

Der Urlaub war nur kurz - aber trotz Arbeit konnte ich meine Laufumfänge auf über 100 km/Woche halten:

DatumStreaktagStreckeZeit
30.07.0785212,5001:00:01
31.07.0785315,3201:16:12
01.08.0785413,0001:05:08
02.08.0785516,3001:29:41
03.08.0785612,5001:05:30
04.08.0785719,5701:40:48
05.08.0785821,2501:54:56

Der lange Lauf am Sonntag ist etwas zu kurz, aber da ich einen kranken Hund zu Hause habe, wollte ich nicht länger als 2 Stunden unterwegs sein. In solchen Fällen ist es besser, das Pensum auf zwei Trainingseinheiten aufzuteilen.
5.8.07 22:15


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Wochenübersicht KW32

Jetzt endlich fing mein "richtiger" Urlaub an:

DatumStreaktagStreckeZeit
06.08.0785925,0002:15:25
07.08.0786025,0002:02:31
08.08.0786125,0002:20:07
09.08.0786228,0002:26:11
10.08.0786325,0002:22:43
11.08.0786425,0002:04:05
12.08.0786541,2103:44:36

Die hohen Umfänge sind durch zweimal Laufen pro Tag zustande gekommen. Dem Hundi ging's halt nicht so ganz gut, so dass ich morgens und abends je eine Stunde (oder etwas mehr) unterwegs war - es war mir einfach lieber so. Heute war Hundi aber schon wieder recht fit, so dass ich mich auf zwei Zweistünder traute.
Auf jeden Fall sind so recht hohe Umfänge möglich, ohne dass es mir zu viel wird.
12.8.07 16:10


Wochenübersicht KW33

Die zweite Urlaubswoche war noch etwas besser:

DatumStreaktagStreckeZeit
13.08.0786625,1402:13:58
14.08.0786728,8002:43:50
15.08.0786828,8002:38:15
16.08.0786932,0702:57:45
17.08.0787032,0702:54:58
18.08.0787119,5701:42:41
19.08.0787239,1403:33:06

Da habe ich es doch tatsächlich geschafft, die 200 Wochenkilometer zu überschreiten!
Leider muss ich ab morgen wieder arbeiten, deshalb ist wieder eine Reduzierung der Umfänge angesagt.
19.8.07 16:22


Wochenübersicht KW34

Die hohen Umfänge der vergangenen Wochen haben sich ausgezahlt. Nach einer ruhigen Woche konnte ich am Sonntag beim Finish Line Herbstlauf in Nürnberg eine neue Bestzeit über 10 km laufen:

DatumStreaktagStreckeZeit
20.08.078736,6300:36:15
21.08.078746,6300:36:14
22.08.078756,6300:37:32
23.08.078766,6300:33:52
24.08.078776,6300:36:56
25.08.078786,6300:36:28
26.08.0787931,1002:19:14

Die letzte Zahl setzt sich aus zwei Läufen zusammen:
Beim Finish Line Herbstlauf kann man 10 km, einen Halbmarathon oder auch beides laufen; die Starts der beiden Läufe liegen so günstig, dass man nach dem 10er je nach Laufzeit zwischen 30 und 45 Minuten Zeit hat bis zum Start des Halbmarathon.
Mit diesem Vorsatz kam ich am Morgen des 26. August beim Startbereich in der Nähe des Nürnberger Tiergartens an. Dank der frühen Stunde war an Parkplätzen kein Mangel, und auch die Damen an der Startnummern-Ausgabe waren mangels Kundschaft noch sehr relaxt. Ich hatte noch nicht gemeldet, also schob man mir ein Formular zum Ausfüllen nebst einem Stift zu und nach dieser kleinen Formalität erhielt ich meine Startnummer, ein passendes Finisher-Shirt (dabei hatte ich ja noch gar nix gefinished) sowie eine Tasche mit diversen Kleinigkeiten, unter denen sich auch ein etwas überdimesionierter Chip für die Zeitmessung befand, den ich irgendwie an meinem (leider nicht gerade überdimensionierten) Laufschuh befestigen musste. Das Kunststück gelang jedoch besser als erwartet. Ich begann schon mal mich ein wenig warm zu machen, auch wenn es wirklich noch sehr früh war - ich hatte noch etwa 1,5 Stunden bis zum Start. Und so trabte ich mal eine Runde, dann schaute ich wieder den Aufbauarbeiten zu, dann trabte ich wieder ein Stückchen usw. ...
So nach und nach begann sich der Startbereich zu füllen. Ein paar Bekannte traf ich, man unterhielt sich, mal kürzer, mal etwas länger, und zwischendurch lief ich immer mal wieder ein Aufwärmründchen.
Endlich war es Zeit, an den Start zum 10-km-Lauf zu gehen. Ich wollte den 10er so schnell wie möglich laufen und danach sehen, was beim Halbmarathon noch geht (also auch so schnell wie möglich). Für die 10 km wollte ich endlich eine 42:xx schaffen, diese Zeit sollte drin sein, aber bis jetzt hatte es noch nicht geklappt.
Der Startschuss knallte und wir liefen los. Nun war das nicht so einfach - die Strecke führte nämlich auf den ersten Kilometern erst mal bergauf. Also nix mit Tempo machen, wenn man nicht nach 4 km schon die erste Gehpause machen will. Ich hielt mich etwas zurück und erreichte das erste Kilometerschild in 4:12. Das passte auf jeden Fall. Der zweite Kilometer war sogar etwas schneller, der dritte wieder etwa wie der erste, und so ging das immer weiter bis es schließlich in Richtung Ziel dann leicht bergab ging, wo ich sogar einen oder zwei Kilometer im 4er Schnitt laufen konnte. Nun wurde ich auch sehr munter; ich wusste ja schon, dass es auf jeden Fall eine Bombenzeit werden würde, und das trieb mich bis ins Ziel, wo ich meine Uhr bei 41:27 min stoppte. Mit so einer guten Zeit hatte ich allerdings nicht gerechnet und ich war auch gar nicht böse, dass es mit der 42:xx doch nicht geklappt hatte.
Nun hatte ich etwas Zeit zum Verschnaufen, die ich nutzte um einige Becher Wasser zu trinken und mir ein frisches (und leichteres) Laufshirt anzuziehen. Bis zum Start des Halbmarathon war es ziemlich warm geworden und der strahlende Sonnenschein versprach auch keine Abkühlung während des Laufes. Nur gut, dass die Strecke durch den Wald ging, wo man doch zum größten Teil im Schatten lief.
Zu Beginn des "Halben"(der übrigens auf derselben Strecke wie der 10er ausgetragen wurde) lief ich gemeinsam mit Roland und Stefan (Ishimori) recht gemütlich im 5er Schnitt, doch schon bald merkte ich, dass ich meinen Beinen durchaus noch etwas mehr zumuten konnte und ich wurde schneller. Meine Begleiter ließen mich einer nach dem anderen ziehen und mein Tempo wurde von Kilometer zu Kilometer schneller. Nach der ersten Runde konnte ich mir eine Endzeit von ca. 1:40 hochrechnen, womit ich schon sehr zufrieden gewesen wäre. Zum dritten Mal lief ich jetzt den Anstieg hoch, immer noch ziemlich mühelos und ständig am Überholen. Weiter und weiter kämpfte ich mich nach vorn. Bei Kilometer 19 endlich wurde ich doch etwas müde. Aber zwei Kilometer vor dem Ziel hat das nicht mehr viel zu sagen. Eine Läuferin, die ich ein paar Kilometer vorher überholt hatte, versuchte jetzt mich wieder einzuholen, aber ich hatte wohl doch noch mehr Reserven. Ich hängte sie ab und hielt das Tempo dann bis ins Ziel wo ich diesmal meine Uhr bei 1:37:48 anhielt.
Chip und Startnummer abgepfriemelt, und dann durfte ich mir etwas zu Trinken holen und mich ausruhen. Leider war das Kuchenbüffet schon so leer, dass ich nichts mehr fand, worauf ich Appetit hatte (schade), also begnügte ich mich wieder mit Wasser.
Roland kam etwa 5 Minuten nach mir an, noch ein kleiner Plausch, dann radelte er nach Hause und ich ging zu meinem Auto, um mir trockene Sachen anzuziehen.
Ich genoss dann noch die Tombola (hab aber nix gewonnen) und die Siegerehrung für den Halbmarathon. Der einzige Wermutstropfen einer sonst perfekten Laufveranstaltung war, dass man mich kurzerhand in die nächste Alterklasse verfrachtet hatte. Mir war's aber egal, welche AK ich gewonnen hatte, zumal mein (berechtigter) Protest nur sehr unwillig zur Kenntnis genommen wurde. In den Ergebnislisten stehe ich jedenfalls in der w45 drin. Was soll's - mehr als auf den Fehler hinweisen kann ich nicht. Zum Schluss bekam ich aber immerhin noch den Pokal, einen Blumenstrauß und die Urkunde für den dritten Platz beim 10-km-Lauf, worüber ich mich sehr freute.
Und die offiziellen Ergebnisse:
10 km: 00:41:26 - 3. Platz gesamt (Frauen) - 1. Platz AK
HM: 01:37:48 - 6. Platz gesamt (Frauen) - 1. Platz AK
Hier noch ein paar Bilderchen:





27.8.07 20:48





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