Lauftagebuch

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Wochenübersicht KW35

Nach dem anstrengenden Wettkampf war erst mal etwas Ruhe angesagt:

DatumStreaktagStreckeZeit
27.08.0788013,0401:16:37
28.08.0788113,0401:13:31
29.08.0788213,0401:15:27
30.08.078832,1500:16:27
31.08.078842,1500:15:13
01.09.0788513,0401:16:07
02.09.0788613,0401:13:48

Leider hatte ich mir auch eine Erkältung eingefangen, die mir zwei "Ruhetage" (Donnerstag und Freitag) bescherte. Aber danach war sie schon wieder überwunden, und konnte ganz normal weitermachen.
2.9.07 19:55


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Wochenübersicht KW36

Diese Woche gab es schon wieder einen Wettkampf, deshalb waren bis zum Freitag nicht so viele Kilometer zusammengekommen:

DatumStreaktagStreckeZeit
03.09.078876,6300:30:45
04.09.0788813,2501:11:42
05.09.0788913,2501:09:38
06.09.0789013,2501:12:12
07.09.078916,6300:37:50
08.09.0789270,5706:00:00
09.09.078936,6300:40:50

Schon 2 Wochen nach dem Finish Line Herbstlauf ein 6-Stunden-Lauf - das hieß nach der Regeneration für den einen direkt ins Tapering für den anderen übergehen. Und trotzdem merkte ich schon Anfang der Woche, dass ich wieder gut drauf war. Die Erkältung war überwunden, das Laufen ging locker und in der Arbeit sah es so aus, als sollte es gegen Ende der Woche auch etwas ruhiger werden. Also gute Voraussetzungen.
Der Samstag kam und ich bangte doch ein bisschen: war ich wirklich gut vorbereitet? Hatten die hohen Umfänge aus dem Urlaub jetzt noch Wirkung - hätte ich nicht doch noch einen langen Lauf...? Aber alle diese Überlegungen waren jetzt müßig. Kurz vor 7 Uhr war ich am Treffpunkt, von wo aus mich Roland mit nach Weißenstadt nehmen wollte. Die Fahrt verlief ohne Probleme und kurz nach 8 waren wir am Start-Ziel-Bereich. Roland war bereits angemeldet, ich musste noch nachmelden - alles ging schnell und unproblematisch über die Bühne. Das Wetter war nicht so toll - es war kühl (das fand ich eher angenehm) und es nieselte (das fand ich doof). Da man sich das aber sowieso nicht aussuchen kann, überlegte ich nur, was ich am besten anziehen sollte. Ich hatte alles dabei: Hosen von kurz über knielang bis lang, und kurz- und langärmelige Shirts verschiedener Dicke. Letztendlich entschied ich mich doch für eine kurze Hose und ein dünnes langärmeliges Shirt, dessen Ärmel ich leicht bis über die Ellenbogen hochschieben konnte, so würde es mir wohl nicht zu warm werden. Bis zum Start hatte ich noch ein zweites Shirt über dem dünnen, um nicht zu sehr auszukühlen.
Die Zeit bis zum Start verging dann auch recht schnell, obwohl es noch fast 2 Stunden waren und schließlich und endlich fanden wir uns alle im Startbereich ein, was Petrus mit einer kräftigen Dusche kommentierte, so dass wir erst mal alle unter irgenwelche Unterstände flüchteten.
Die Laufstrecke führte immer am Weißenstädter See entlang. Sie war komplett asphaltiert, brettleben und laut Ausschreibung 3,885 km lang. Optisch war das Ganze sehr schön, man hatte wirklich immer etwas zu schauen; bei schönem Wetter hätten Boote, Surfer usw. sicher für noch mehr Abwechslung gesorgt. Alle 200 m waren Markierungen auf der Strecke, so dass man auch eine ständige Kontrolle über das Tempo hatte. Mein Plan sah vor (wenn alles gut läuft), pro Stunde 3 Runden zu laufen. Das wären knapp 70 km. Ob ich dann über die 70 komme oder eben doch nicht ganz, das wollte ich erst am Ende entscheiden - ehrlich gesagt, war mir das auch nicht so wichtig. Das Wichtigste für mich war, ein möglichst gleichmäßiges Tempo die 6 Stunden durchzulaufen.
10 Uhr - und es ging los! Von Anfang an fand ich mein Tempo, lief immer 200 m in ca. 1 min (+/- 1 bis 2 sec.). Es lief wirklich wie ein Uhrwerk. Nach der zweiten Runde nahm ich das erste Mal einen Schluck Wasser an der Verpflegungsstelle - und wurde mit einem kurzen Ausflug in die Büsche belohnt. Mein Magen-Darm-Trakt mochte das kalte Zeug wohl nicht. Ich versuchte die Zeit wieder herauszulaufen und beschleunigte etwas, und tatsächlich war ich nach zwei Runden wieder voll im Plan. Leider hatte der zweite Besuch an der Verpflegung den gleichen Effekt und ich begann mich schon zu fragen, was das nun noch geben würde. Diesmal lief ich einfach weiter, ohne das Tempo zu erhöhen, da ich fürchtete, dass mich diese "Spurts" zuviel Kraft kosten würden. Trotzdem pegelte ich mich immer wieder auf ein Tempo von etwa 5 min/km ein - mal leicht darüber, dann wieder genau und so verging Runde um Runde. Schon lag die erste Stunde hinter mir und auch die zweite verging fast wie im Flug. Etwas zögernd wagte ich mich zum dritten Mal an die Verpflegungsstelle, aber diesmal hatte ich keine Probleme mehr! Sehr erleichtert lief ich weiter. Die dritte Stunde verging ohne Probleme und schon lief ich auf die Marathon-Marke zu (hier und auch nach 50 km gab es eine Zeitnahme), die ich nach knapp 11 Runden und 3:33:45 erreichte. Noch mal eine Runde, und dann waren bei 4:13:39 auch die 50 km erreicht.
Inzwischen wusste ich schon, dass ich in der Frauenwertung führte und jedes Mal wurde ich beim Passieren des Start-Ziel-Bereiches mit großem Hallo vom Sprecher angekündigt.
Die 13. Runde war beendet, die 5. Stunde schon fast zur Hälfte vergangen, und so langsam begann ich im Inneren den Countdown. Noch fünf Runden, dann hast du's - jetzt noch vier; noch eine Stunde und drei Runden - halt nur dein Tempo... In der letzten Stunde merkte ich dann doch, dass die Kräfte nachließen. Die vorletzte Runde wurde schon etwas langsamer als 20 min, aber ich hatte vorher immer etwa eine Minute auf drei Runden herausgelaufen, so dass mir das als "Polster" reichte. Nach der 17. (und vorletzten) Runde sagte der Sprecher, dass wohl der Streckenrekord für die Damen heute fallen würde, er läge bei 66,5 km und ich wäre jetzt bereits 66 gelaufen. Ich schaute nur kurz auf meine Uhr und winkte dann ab: ich hatte noch über 20 Minuten für 500 m, um den Rekord zu brechen - das war gar kein Thema für mich. Und auf ging's in die letzte Runde!
Nun gibt es manchmal glückliche Zufälle, die es einem erleichtern, ein Ziel zu erreichen. In diesem Fall hieß der Zufall Roland, den ich auf der letzten Runde einholte und mit dem ich diese Runde zusammen lief. Das hat uns wohl beide motiviert, denn trotz eines kurzen Aufenthaltes an der zweiten Verpflegungsstelle, die ich bis dahin gar nicht benötigt hatte, liefen wir diese Runde in weniger als 20 Minuten. Wieder im Start-Ziel-Bereich legte ich sogar noch einen kleinen "Endspurt" hin und dann trabten Roland und ich die letzten 3-4 Minuten nur noch gemütlich aus. Kurz hinter der 600-Meter-Markierung hörten wir die Böller, die das Ende des Rennens anzeigten.
Mit einem Stück Straßenmalkreide, das man uns vor der letzten Runde in die Hand gedrückt hatte, zogen wir eine Linie quer über die Laufstrecke und schrieben unsere Startnummern dran, so dass die Veranstalter dann die Reststrecke noch vermessen konnten. Roland malte noch eine Blume neben seine und ich ein lachendes Pferd über meine Startnummer, dann bummelten wir zum Start zurück.
Hier bekam ich schon von allen Seiten Glückwünsche, so dass ich ganz verlegen wurde - schließlich hatten ja alle die 6 Stunden durchgestanden!
Nun ging's aber schnell unter die herrlich warme Dusche und in warme, trockene Sachen. Danach wanderten Roland und ich zur Gaststätte, wo die Siegerehrung stattfinden sollte. Diesmal, so meinte ich unterwegs zu Roland, kann ich mich ja nicht so gut drücken. Gemütlich warm war's dann in dem Saal, wo ich mir zuerst mal einen schönen heißen Tee bestellte, der mich dann noch so richtig schön durchheizte. Der Gemüseeintopf, den es dann gab, tat noch ein Übriges und mir ging es wieder richtig gut. Da ich nicht fahren musste, hab ich mir dann auch noch ein Bierchen genehmigt, um die Zeit bis zur Siegerehrung ein bisschen zu überbrücken.
Und dann bekam ich es offiziell: ich hatte tatsächlich die Frauenwertung des Laufes gewonnen und mit 70,5687 km auch einen neuen Streckenrekord aufgestellt! So richtig fassen konnte ich das zwar noch nicht, aber es war wohl so. Roland war mit 66,683 km auch recht zufrieden, schließlich hatte er auch weitaus mehr Wettkämpfe in den Beinen als ich.
Geschafft, aber glücklich kam ich kurz nach 8 wieder zu Hause an.
Ein kleines Regenerationsläufchen heute ist mir gut bekommen und sogar der Muskelkater hält sich in Grenzen.
Bilder (so es noch irgendwo welche gibt) werden nachgereicht.
9.9.07 18:29


Bilder von Weißenstadt

Dank Rolands Handy gibt es ein paar Bilderchen von der Siegerehrung:

10.9.07 17:26


Wochenübersicht KW37

Diese Woche war Erholung angesagt:

DatumStreaktagStreckeZeit
10.09.0789413,2501:14:51
11.09.0789513,2501:15:17
12.09.0789613,2501:14:25
13.09.0789713,2501:13:18
14.09.0789813,2501:12:21
15.09.0789913,2501:11:06
16.09.0790013,2501:10:16

Und weil meine Krankenkasse mir z.Zt. einen Zuschuss für 5 Wochen Fitness-Studio gibt, läuft mein Training so: zum Studio laufen, umziehen, Muskeltraining, wieder umziehen und wieder zurück laufen. Sehr einfach, sehr zeitsparend und das Muskeltraining verhindert zu schnelles Laufen.
16.9.07 17:46


Wochenübersicht KW38

Eigentlich gibt es nichts dazu zu sagen; diese Woche war im Prinzip genau wie letzte:

DatumStreaktagStreckeZeit
17.09.0790113,2501:11:25
18.09.0790213,2501:07:06
19.09.0790313,2501:07:45
20.09.0790413,2501:10:28
21.09.0790513,2501:12:22
22.09.0790613,2501:11:10
23.09.0790713,2501:15:34

Heute war ich ziemlich platt, nachdem ich gestern eine größere Aktion im Garten hatte - Kompost umsetzen und einen Teil davon im Gärtele beim Umgraben mit einbuddeln. Zum Glück konnte ich das mit meinem Vater machen - alleine hätte ich das wohl nicht geschafft. Und heute waren wir beide kaputt. Trotzdem habe ich mich von meinem Läufchen nebst Mucki-Bude nicht abhalten lassen.
23.9.07 19:19


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