Lauftagebuch

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Wochenübersicht KW42 - 44

Mangels Zeit hier die Zusammenfassung von drei Wochen:

DatumStreaktagStreckeZeit
15.10.0792912,5001:07:30
16.10.0793012,5001:03:18
17.10.0793112,5001:03:49
18.10.079322,0500:10:46
19.10.079332,0500:10:49
20.10.079342,0500:11:16
21.10.0793535,8702:59:16


DatumStreaktagStreckeZeit
22.10.0793616,3001:23:48
23.10.079372,0500:11:27
24.10.079382,1500:11:51
25.10.079392,0500:12:02
26.10.079402,0500:12:31
27.10.079412,0500:12:33
28.10.0794235,8702:58:45


DatumStreaktagStreckeZeit
29.10.0794310,1000:56:35
30.10.0794410,1000:53:16
31.10.0794510,1000:55:20
01.11.0794628,8002:34:17
02.11.079472,0500:12:38
03.11.079482,0500:12:48
04.11.079492,0500:11:02


Alles in Allem weniger als ich geplant hatte, aber was will man machen, die Zeit hat einfach nicht gereicht für mehr.
14.11.07 10:44


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Wochenübersicht KW45

Diese Woche sollte er nun steigen, der Saisonabschluss in Troisdorf:

DatumStreaktagStreckeZeit
05.11.079502,0500:11:13
06.11.079512,0500:11:29
07.11.079526,6300:32:31
08.11.079536,6300:32:22
09.11.079546,6300:32:47
10.11.079552,0500:11:03
11.11.0795672,01806:00:00


Lange hatte ich gezögert. Der Weg von Nürnberg nach Troisdorf ist doch recht weit, zumal wenn man, wie ich, an einem Tag hin- und zurückfahren muss, da keiner da ist, der Hundi füttert; das Wetter ist auch nicht mehr so toll im November und ich war nach den drei letzten Wettkämpfen doch ziemlich kaputt und dachte eigentlich mehr an einen gemütlichen Landschaftsmarathon zum Saisonabschluss.
Den Ausschlag gab letzten Endes die Tatsache, dass ich im DUV-6h-Cup 2007 Frauen (falls es jemanden interessiert: hier kucken) nach Weißenstadt die Führung hatte und ich nun natürlich gerne möglichst weit vorn bleiben wollte, wozu ich aber noch mal ein Ergebnis wie in Weißenstadt brauchte. Und mit diesem Ziel trat ich also in Troisdorf an.
Trainingstechnisch waren die letzten Wochen vor dem großen Ereignis eher bescheiden – viel Arbeit in der Firma führte dazu, dass ich nicht so viel machen konnte wie ich gerne gewollt hätte, aber ich tröstete mich damit, dass ich wenigstens gut ausgeruht an den Start gehen würde.
Der 11.11. war da und ich stellte mir zum ersten Mal in meinem Läuferleben die Frage, ob ich eigentlich bescheuert bin, als ich früh um vier Uhr im Schneegestöber nach Nürnberg fuhr, von wo aus mich (zum Glück!) Roland Blumensaat nach Troisdorf mitnehmen wollte. Das Schneegestöber hörte dann im weiteren Verlauf der Fahrt bald auf und wir kamen ganz planmäßig und ohne Zwischenfälle in Troisdorf an.
Hier empfingen uns schon jede Menge Mitarbeiter des Organisationsteams, so dass wir Parkplatz und Ausgabe der Startunterlagen schnell fanden (die Leute mussten sich bestimmt zwischen 8 und 9 Stunden lang die Beine in den Bauch stehen und waren von der ersten bis zur letzten Minute freundlich und hilfsbereit!). Nun kam die Kleiderfrage: hier in Troisdorf war es deutlich wärmer als in Nürnberg, weshalb ich daran zu zweifeln begann, dass meine lange Laufhose so gut sei, und auch obenrum wollte ich lieber ein etwas dünneres Shirt anziehen (und ein dickeres drüber bis zum Start). Nun gut, das war geklärt und Roland und ich wanderten zum Start. Dort gab es zunächst mal ein großes Händeschütteln und Bekanntmachen mit Leutchen, die einem zwar virtuell schon mal „über den Weg gelaufen waren“ aber im realen Leben eben noch nicht. Dadurch wurde es bis zum Start auch nicht langweilig und dann (mit etwa einer Viertelstunde Verspätung) ging es endlich los.
Von Anfang an lief ich vorn mit, hinter mir Carmen Hildebrand und Tanja Hooß, hinter den beiden Simone Stöppler und Marion Braun; allerdings bekam ich die beiden letzteren zunächst mal überhaupt nicht zu Gesicht und umdrehen wollte ich mich nicht (ich hab beim Laufen lieber die Nase vorn – man fällt sonst schneller auf dieselbe als einem lieb ist). Irgendwann fand ich mich neben einem Mann (Dieter Ulbricht), der ein Tempo lief, das mir recht angenehm war. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass wir uns in Nürnberg und Weißenstadt schon begegnet waren. Wir sprachen auch über den DUV-6h-Cup, und auch er hatte einen Platz zu verteidigen. Dieter berichtete mir auch, dass uns die Nationalmannschaft der Damen im 100-km-Lauf auf den Fersen sei, was ich eher lustig fand – wann wird man schon mal von der Nationalmannschaft verfolgt. Tanja und Carmen griffen auch immer mal wieder an, ließen sich dann aber auch immer wieder zurückfallen. Mir war zwar klar, dass ich dieses Tempo nicht bis zum Schluss halten konnte, aber ich wollte es doch so lange wie möglich versuchen. Vier Stunden lang ging das nun so, dann zog Simone irgendwann an mir vorbei – ich hatte das zunächst gar nicht registriert; erst im Stadion fiel es mir auf. Den Versuch, ihr zu folgen, musste ich leider dann aufgeben – meine Güte, was war die Frau schnell! Nun merkte ich auch so langsam, dass meine Kräfte nachließen, aber ich biss mich durch – die 72 km wollte ich noch schaffen, auch wenn mich inzwischen auch Carmen und Tanja noch überholt hatten. Die letzten 4 Runden waren dann richtig hart, aber das Ziel vor Augen gibt man nicht so einfach auf. Und da waren ja auch noch die LA-Fans, die mich jedesmal, wenn ich am Wendepunkt im Stadion war, anfeuerten. Jungs und Mädels – ihr wart einfach Spitze! Endlich war die 2000-m-Marke auf der 29. Runde erreicht. Ich fiel in Schritt und nur wenige Sekunden später hörte ich auch den Böller, der das Ende des Laufes signalisierte. Ich blieb stehen und wartete auf die Vermesser, was nicht lange dauerte, da sie bei eben der 2000-m-Marke anfingen. Erlöst wanderte ich dem Stadion entgegen, um Roland zu treffen und dann endlich unter die Dusche zu kommen. An der Verpflegungsstelle traf ich Regina, die mir ein Stück Kuchen anbot (nach dem Lauf gerne!), das ich mit großem Genuss verspeiste und dazu den übrigen Tee an der Verpflegungsstelle fast komplett vernichtete. Und dann endlich kam auch Roland (er hatte bei 800 m gestanden und somit recht lange auf die Vermesser in seinem Abschnitt warten müssen) und ich konnte unter die Dusche und in warme und vor allem trockene Kleidung springen (obwohl „springen“ hier wohl nicht ganz passend ist, nach Springen war mir nicht mehr so).
Die Siegerehrung warteten Roland und ich noch ab – und ja, offiziell ist es der 4. Gesamtplatz und der 3. Platz in der Altersklasse mit 72,018 km geworden und ich bin auch gar nicht traurig darüber, dass drei so tolle Läuferinnen letzten Endes besser waren als ich (es hätte mich, ehrlich gesagt, eher gewundert, wenn es anders gewesen wäre).
Nach einer problemlosen Heimfahrt kam ich endlich gegen 23 Uhr wieder zu Hause an; der Schnee war auch in Nürnberg wieder weggetaut und ich fiel in mein Bett und wollte nur noch schlafen. Am Montag erinnerte mich ein recht kräftiger Muskelkater an den sonntäglichen Lauf, aber schon einen Tag später war alles wieder in Ordnung.
PS: dank Susi und Roland gibt es auch einige recht schöne Bilder, anzusehen hier.
14.11.07 10:54


Wochenübersicht KW46

Nach Troisdorf war natürlich erst mal Ausruhen angesagt:

DatumStreaktagStreckeZeit
12.11.079572,0500:15:40
13.11.079582,0500:12:12
14.11.079592,0500:11:54
15.11.079606,6300:36:31
16.11.079616,6300:36:33
17.11.079626,6300:37:31
18.11.0796312,5001:10:35


So wird es jetzt wohl ein paar Wochen weitergehen - nix Aufregendes also. Aber irgendwann muss das auch mal sein.
18.11.07 17:31





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