Lauftagebuch

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Wochenübersicht KW01

Schluss mit den "faulen" Wochen - es geht wieder los:

DatumStreaktagStreckeZeit
31.12.07100620,9701:56:54
01.01.08100719,5701:48:50
02.01.08100816,3001:29:11
03.01.08100915,3201:22:33
04.01.08101015,3201:23:08
05.01.08101120,9701:57:03
06.01.08101224,5002:08:35


Kaum hat das neue Jahr angefangen, schon stehen wieder die ersten Wettkämpfe an - und dafür muss man doch was tun. Also Laufschuhe an und nicht mehr nur Miniründchen traben.
6.1.08 16:58


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Wochenübersicht KW02

Es geht in gleicher Weise weiter, nur noch etwas schneller als letzte Woche:

DatumStreaktagStreckeZeit
07.01.08101315,0501:18:59
08.01.08101416,3001:22:58
09.01.08101515,5501:17:48
10.01.08101615,3201:20:29
11.01.08101715,5501:20:15
12.01.08101819,5701:41:47
13.01.08101936,9203:27:02


Dazu muss ich noch etwas erwähnen. Am letzten Sonntag (6. Januar) bin ich in Nürnberg den "Tussi-Stundenlauf" (heißt so wegen der Thusnelda-Schule) mitgelaufen. Dieser Lauf ist für mich immer ein kleiner Test, welche Geschwindigkeit ich so über die "faule Zeit" gerettet habe. Nun hat dieser Lauf nicht direkt Wettkampfcharakter, aber man kann schon mal ordentlich Gas geben. Die Strecke, die man zurücklegt, wird aber nicht exakt vermessen, sondern es werden der Einfachheit halber nur die Runden gezählt und man hat am Ende die Möglichkeit, wenn die Zeit für eine ganze Runde nicht mehr reicht, eine halbe zu laufen (sieht man auch in der Ergebnisliste im obigen Link). Jede Menge Spaß ist jedenfalls garantiert und so bierernst muss man diesen Lauf ja nicht nehmen (extrem ehrgeizige Läufer wären hier wohl fehl am Platz). Voriges Jahr war ich hier 13 Runden gelaufen und nach einem flotteren Start als erwartet sah es so aus als würde das dieses Jahr wieder klappen. Leider hatte ich Pech: in der vierten (oder fünften?) Runde erwischte ich eine überfrorene Stelle und legte mich erst mal lang. Nix passiert, aber ich bin dann doch deutlich langsamer um die Kurven gelaufen, so dass es am Ende "nur" 12,5 Runden wurden. Nicht schlimm - viel schlimmer wäre es gewesen, wenn ich mich verletzt hätte. Und das Tempo passte wieder. Sehr schön, und das Schönste: dieser Lauf hat mir wieder den "Kick" gegeben, auch im Training mein Tempo zu finden. Nix mehr mir Schlappschritt, nein, die kürzeren Läufe waren wieder richtig schön flott. Ein Aufschwung, den ich gut gebrauchen kann - habe ich doch für den 26.01. in Rodgau gemeldet - ich weiß ja, dass ich verrückt bin.
13.1.08 18:21


Wochenübersicht KW03

Das Training für Rodgau ist abgeschlossen:

DatumStreaktagStreckeZeit
14.01.08102015,5501:23:57
15.01.08102115,5501:21:14
16.01.08102215,3201:21:25
17.01.08102311,2701:03:41
18.01.0810242,0500:10:42
19.01.08102525,1402:20:17
13.01.08101940,0503:47:35


Am Freitag hatte ich so gar keine Lust, eine "richtige" Runde zu laufen, weshalb es dann bei den 2 km blieb. Aber das Wochenende hat noch mal den richtigen "Kick" für den 50er am nächsten Samstag gegeben und jetzt leg ich erst mal die Beine hoch.
20.1.08 16:49


Wochenübersicht KW04

Nun sollte er also steigen, der erste Wettkampf 2008:

DatumStreaktagStreckeZeit
21.01.08102712,5001:13:12
22.01.08102815,5501:16:13
23.01.08102919,5701:38:03
24.01.08103012,0001:00:32
25.01.0810314,9800:27:39
26.01.08103250,0004:03:01
27.01.08103322,8002:05:53


Über den Lauf in Rodgau zu schreiben, fällt mir etwas schwer; meine Gefühle sind noch sehr hin- und hergerissen zwischen „zufrieden“ und „Mist“. Dabei würde ich lügen, wenn ich sagen wollte, dass es schlecht gelaufen wäre. Aber von Anfang an:
Nach nicht einmal ganz vier Trainingswochen mit Laufumfängen, die für einen 50-km-Lauf passend sind, sollte der Lauf in Rodgau mein erster Wettkampf in diesem Jahr (übrigens auch mein erster Start in der W45) sein. Eigentlich war mir ein Start im Januar ja zu früh, aber irgendwie reizte es mich dann doch, mal wieder ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern. Als Ziel hatte ich mir gesetzt, unter 4 Stunden zu bleiben – nach meinen Vorleistungen vom letzten Herbst (Weißenstadt und Troisdorf) sollte das drin sein.
Die Woche vor dem Lauf hatte ich Urlaub und war also gut erholt und sogar einigermaßen ausgeschlafen, als ich am Samstag morgen um 5:30 Uhr mein Auto bei Roland vor dem Haus abstellte und Roland, Gerda und ich, von Roland chauffiert, gen Rodgau starteten. Die Fahrt verlief ohne Probleme und Roland, bereits etwas ortskundig, fand ohne langes Suchen auch die Turnhalle, in der die Startunterlagen ausgegeben wurden; der Parkplatz lag direkt daneben. Auch die Ausgabe der Startnummern ging zügig und ohne Probleme vor sich (wir waren auch früh dran) und wir drei hatten noch genügend Zeit, es uns in der Turnhalle gemütlich zu machen und auf das Eintreffen der Foris (aus dem Streakrunner-Forum und von laufen-aktuell) zu warten, die ebenfalls teilnehmen wollten. Und so nach und nach füllte sich der Tisch um uns herum. Ein kurzes Bekanntwerden, dann aber mussten wir uns zum Start aufmachen, der doch in einiger Entfernung von der Turnhalle war. Jetzt, wo es „ernst“ wurde, ging es mir wie immer vor dem Start – ich war aufgeregt und wollte nur noch rennen. Das Zeitnahmesystem (bibchip) kam mir da leider gar nicht entgegen – man musste erst die „Tore“ passieren, dann konnte es richtig losgehen.
Nun endlich waren wir auf der Strecke. Das Wetter war (fast) optimal, es war trocken, nicht zu kalt und nicht zu warm; nur ein recht unangenehmer Wind, der auf den ungeschützten Teilen der 5-km-Runde den Läufern entgegenblies, störte ein wenig. Die Runde, wie bereits gesagt 5 km lang, war fast flach; sie stieg etwa bis km 4 unmerklich an, dann kam ein winziger „erkennbarer“ Anstieg (auf der 10en Runde war der dann auch gemein) und dann fiel die Strecke zum Start-/Zielbereich ganz sanft ab – gerade richtig zum „rollen lassen“. Ich kam gut ins Rennen, fand mein Tempo (ein bisschen zu schnell, aber nicht gravierend) und trabte recht schön gleichmäßig meine Bahn. Von Zeit zu Zeit fand sich ein Mitläufer, dann war ich wieder eine Weile allein, aber irgendwie war mir auch beides recht. Die Hälfte der Strecke war bei knapp 2 Stunden gelaufen und ich wurde immer entspannter, fühlte sich doch alles sehr gut an. Nun, diese Entspannung nahm mein Darm leider zum Anlass, sich zu melden – zuerst nur leicht, doch nach km30 so nachdrücklich, dass mir nichts anderes übrig blieb als mich ins Gebüsch zu verkrümeln. Etwa 4-5 Minuten kostete mich dieser unfreiwillige Aufenthalt, und als ich wieder anlief, war mir schon klar, dass eine Zeit von unter 4 Stunden nicht mehr ganz zu schaffen sei. Aber einen Grund zum Aufgeben sah ich darin nun nicht. Wieder lief ich mein Tempo und nun versuchte ich wenigstens, das Rennen anständig zu beenden. Die vorletzte Runde wurde dann von der Psyche her etwas hart, doch auch die ging vorbei und die zehnte und letzte Runde der 50 km von Rodgau lag vor mir. Jetzt konnte ich auch noch einmal ein bisschen Tempo machen und nach ca. 4 Stunden und 3 Minuten lief ich durch’s Ziel – glücklich und gar nicht zu sehr geschafft. Zwei Becher Malzbier genehmigte ich mir, dann wurde es mir aber trotz warmem Pulli und langer Hose, die ich im Start-/Zielbereich deponiert hatte, recht kühl und ich machte mich auf den Rückweg zur Turnhalle, wo auch die Duschen waren. Geduscht und in trockener Kleidung fühlte ich mich wieder gut und bis zur Siegerehrung konnte noch so manches Schwätzchen gehalten werden. Irgendwie ärgerte mich der Zeitverlust ja schon – mein Ziel hätte ich ohne diesen „Ausflug“ sicher erreicht, aber es sollte eben nicht sein. Und ich wusste ja, dass ich es draufhatte. Schließlich machten Roland, Gerda und ich uns wieder auf den Heimweg und müde aber nicht ganz unzufrieden kam ich gegen 21 Uhr wieder zu Hause an.
Der Vollständigkeit halber noch ein bisschen Statistik:

RundekmZeit (abs.)Zeit/Runde
1500:23:18,900:23:18,9
21000:46:24,900:23:06,0
31501:09:41,200:23:16,3
42001:33:19,400:23:38,2
52501:57:11,000:23:51,6
63002:21:16,100:24:05,1
73502:49:09,900:27:52,9
84003:13:47,800:24:38,8
94503:39:00,700:25:12,9
105004:03:01,200:24:00,5


Insgesamt wurde es der 10 Platz bei den Frauen und der 3. Platz in der W45, womit ich unter den gegebenen Umständen auch ganz zufrieden bin. Was mir aber auffiel: irgendwie fühlte sich dieser 50er mehr wie ein Marathon als wie ein Ultra an und so freue ich mich schon auf den 6-Stunden-Lauf in Nürnberg am 15. März, der hoffentlich wieder ein „richtiger“ Ultralauf wird.
28.1.08 21:35





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