Lauftagebuch

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Wochenübersicht KW19 - KW22

Nach dem Marathon war erstmal Ausruhen angesagt, schließlich war ich denn doch ganz schön groggy:

DatumStreaktagStreckeZeit
05.05.0811322,1500:15:41
06.05.0811336,6300:40:27
07.05.0811346,6300:39:39
08.05.08113511,4801:01:24
09.05.0811366,6300:38:10
10.05.0811376,6300:37:08
11.05.0811386,6300:39:13


DatumStreaktagStreckeZeit
12.05.0811396,6300:39:09
13.05.0811406,6300:38:57
14.05.0811416,6300:36:23
15.05.08114210,7800:58:39
16.05.0811436,6300:38:02
17.05.0811446,6300:37:46
18.05.08114521,6402:03:00


DatumStreaktagStreckeZeit
19.05.0811468,9700:46:18
20.05.0811478,9700:44:40
21.05.0811488,9700:49:23
22.05.08114921,5001:52:29
23.05.08115044,9004:18:40
24.05.0811516,6300:39:51
25.05.08115226,3002:29:35


DatumStreaktagStreckeZeit
26.05.0811535,2400:30:53
27.05.0811542,1500:12:48
28.05.0811558,9700:46:36
29.05.08115635,1203:08:02
30.05.0811575,2400:30:18
31.05.0811582,0500:11:58
01.06.0811599,7900:52:07


Alles in allem nichts Besonderes - hauptsächlich kurze, gemütliche Läufe.
29.6.08 18:48


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Wochenübersicht KW23

Mal wieder ein Wettkampf (oder besser "Wettkämpfchen"):

DatumStreaktagStreckeZeit
02.06.0811602,0500:12:58
03.06.0811615,2400:26:16
04.06.0811627,7400:44:17
05.06.08116312,5501:08:17
06.06.0811645,2400:29:54
07.06.0811657,1000:30:00
08.06.08116629,3502:45:27


Er ist mittlerweile schon Tradition - der Landkreislauf hier im Nürnberger Land. Und da ich mittlerweile auch einem Verein angehöre, war natürlich klar, für wen ich in diesem Jahr starte. Eingeteilt wurde ich dann für die erste Mannschaft (das sollten die schnellen Läufer sein), für die ich die zweite Etappe laufen sollte. Das frühe Aufstehen war mir nicht im Weg und die Länge der Strecke (7,1 km) kam mir eher entgegen, da ich ja kurze Strecken äußerst ungern laufe. Ich hatte mir die Strecke vorher auch schon mal angesehen; sie war nicht übermäßig schnell, hatte aber schon ein paar Teilstücke, auf denen man ordentlich Gas geben konnte.
Der Samstag war da, und ich rechtzeitig am Start, so rechtzeitig, dass ich mich so ganz in Ruhe einlaufen konnte und dann in der Startaufstellung auch schön weit vorn stand. Der Startschuss fiel, wir düsten los, ich mittenmang. Eine Frau sah ich noch vor mir, allerdings war da ein ziemlicher Pulk, so dass ich mir (mal wieder) nicht sicher war, ob da nicht noch mehr Läuferinnen vor mir waren. Im Prinzip war mir's auch erst mal egal. Leider lief es am Anfang so gar nicht rund bei mir und ich fragte mich schon was das nun geben sollte, aber ein kurzes Gefälle und zwei darauf folgende Steigungen ließen mich dann doch meinen Rhythmus finden und jetzt war ich schon wieder auf der Überholspur. Ein Stück durch einen Ort (Oberferrieden?), dann ein kurzer Abschnitt Feldweg und schon kommt der nächste Ort (Unterferrieden?) und wir laufen ein ganzes Ende durch ein Wohngebiet. Schließlich verlassen wir den Ort wieder, und jetzt endlich geht es über freies Feld und ich kann die Läuferschar ein ganzes Stück weit übersehen. Von der Frau, die ich kurz nach dem Start bemerkt habe, keine Spur. Wahrscheinlich hatte ich sie im Gedränge irgendwann überholt. Ein paar Meter vor mir sah ich eine Gruppe von vier Läufern, der ich langsam näher kam. Als ich sie überholt hatte, hängte sich einer der vier an meine Hacken. Sehr schön, das Alleinlaufen hatte ich denn doch nicht so toll gefunden. Jetzt ging es wieder in einen Wald, und ich wusste, dass das Ziel nun bald erreicht war, als ich plötzlich hinter mir schnelle Schritte hörte. Ein kurzer Blick über die Schulter: die Frau, die ich am Anfang bemerkt hatte, versuchte mich zu überholen. Nee, dachte ich, nicht mit mir. Also "Turbo" rein und ab die Post. Tatsächlich konnte ich sie auf Abstand halten, und so lief ich als erste Frau dieser Etappe durchs Ziel. Vor Freude und Aufregung hatte ich ganz vergessen, meine Uhr abzudrücken, aber die 30 min Laufzeit dürften so in etwa hinkommen. Insgesamt war es Platz 19 von 120 Mannschaften (12 Frauen- und 98 gemischte Mannschften), womit ich ganz zufrieden war.
Am Abend zur Siegerehrung gab's dann einen schönen Pokal und was stand am Montag in der Zeitung?
Zitat: "2. Ezelsdorf-Lindelburg - 7,1 km, Start um 7.55 Uhr
Erwartungsgemäß wird Sylvia Wünsche schnellste Frau und erreicht Platz 19 für die gemischte Mannschaft aus Schnaittach. Bei den Männern kann sich Rainer Habermann vom SV Gersdorf durchsetzen, Anett Baudis siegt bei den reinen Damen-Teams."
Und nun frage ich mich immer noch, wer das denn erwartet hat, dass ich da die schnellste Frau bin - ich jedenfalls nicht.
29.6.08 19:53


Wochenübersicht KW24 - KW25

Und noch zwei ruhige Wochen:

DatumStreaktagStreckeZeit
09.06.0811676,6300:35:47
10.06.08116812,5001:08:23
11.06.0811692,0500:11:18
12.06.08117018,2701:43:54
13.06.0811718,9700:45:29
14.06.0811728,9700:46:46
15.06.0811732,0500:13:18


DatumStreaktagStreckeZeit
16.06.0811742,4400:16:27
17.06.0811752,4400:16:23
18.06.08117610,3200:54:27
19.06.08117719,2701:47:13
20.06.08117835,1203:28:32
21.06.0811798,9700:51:31
22.06.08118029,0502:44:47


Irgendwie komme ich noch nicht so richtig in die Gänge. Aber es ist ja auch noch etwas Zeit bis zum Herbst.
29.6.08 21:54


Wochenübersicht KW26

Noch mal ein Wettkampf auf einer Kurzstrecke sorgte für eine eher ruhige Woche:

DatumStreaktagStreckeZeit
23.06.08118115,3201:26:46
24.06.08118212,5000:59:19
25.06.0811836,6300:35:57
26.06.0811845,2400:28:57
27.06.08118510,0000:43:02
28.06.0811865,2400:31:14
29.06.08118730,8002:56:51


27. Juni 2008: Um 18.00 Uhr fällt der Startschuss zum 10. Altstadtfest-Lauf in Lauf, einem 10-km-Lauf, an dem ich eigentlich nur teilnehme, weil es für mich ein „Heimspiel“ ist. Schließlich gehört Simonshofen, das Dörfchen, in dem ich wohne, zur Stadt Lauf. Die Strecke lässt keine Bestzeiten zu, da sie kaum gerade Abschnitte hat. Irgendwie geht es immer rauf oder runter. Nicht viel, aber es kostet Kraft. Und das Ganze dann auch noch zweimal, denn es ist eine 5-km-Runde. Und es ist meistens ziemlich warm zum Altstadtfest in Lauf, was nicht sehr verwunderlich ist, schließlich findet es am letzten Juni-Wochenende statt.
Zum dritten Mal bin ich dabei. 2005 war es eine Hitzeschlacht sondersgleichen, 2006 startete ich mit meinem Vater, der hier bewies, dass man auch in der M70 die 10 km noch in unter einer Stunde laufen kann. Voriges Jahr war ich arbeitsbedingt verhindert und nun will ich es mal wieder wissen. Nachdem ich Anfang der Woche noch eine Neuauflage von 2005 befürchtete, hatte Petrus dann doch ein bisschen Mitleid mit uns Läufern und mit abwechselnd Sonne und Wolken, einem frischen Wind und Temperaturen von ca. 25 °C waren die Bedingungen dann fast ideal, jedenfalls für Ende Juni.
Wie immer war ich rechtzeitig vor Ort, wie immer waren die Parkplätze knapp (aber man fand schon noch einen) und wie immer funktionierte die Startnummernausgabe reibungslos. So blieb mir noch genügend Zeit zum Warmlaufen und für das eine oder andere Schwätzchen bevor es in die Startaufstellung ging. Ich versuchte mich nicht zu weit hinten aufzustellen, was mir auch gelang, und hatte jetzt eine Läuferin im Blick, die ich schon aus 2006 kannte. An sie wollte ich mich so lange wie möglich ranhängen. Nach mehreren Grußworten (sind die nicht bald mal fertig mit dem Gequatsche?) knallt endlich der Startschuss. Los geht’s – jetzt heißt es dranbleiben. Ich sehe zwei Läuferinnen vor mir, meine „alte Bekannte“ und noch eine ziemlich junge Frau, die sofort davonzieht. Das Tempo ist hoch, eigentlich zu hoch für mich. Trotzdem lasse ich nicht abreißen. Nur wenige Meter hinter mir läuft noch eine vierte, die mich auf dem dritten Kilometer schließlich überholt, und nun habe ich zwei „Konkurrentinnen“ vor mir, denen ich mit geringem Abstand folge. Nach dem rasanten Beginn hat sich das Tempo jetzt ein bisschen verringert und ich merke, wie sich mein Körper erholt. Das ist auch gut so – schließlich braucht man ja auch noch Kraft für die zweite Runde. Zum ersten Mal kommen wir in die Altstadt, die wir durch das Nürnberger Tor gleich wieder verlassen. Noch ein paar Meter und Kilometer 5 ist erreicht. Ein kurzer Blick auf die Uhr: sie zeigt etwa 21:30 Minuten. Das ist eigentlich etwas zu langsam, aber wenn ich das Tempo so halten kann, will ich zufrieden sein. Immer noch laufe ich in geringem Abstand zu den beiden Läuferinnen. Sie ziehen mir nicht davon, aber ich komme auch nicht näher, das heißt: nicht ganz. Die eine, die mich auf dem dritten Kilometer überholte, scheint jetzt etwas nachzulassen. Ganz, ganz allmählich verliert sie den Anschluss an meine Bekannte und ich schließe langsam zu ihr auf, so langsam, dass ich es selbst fast nicht glauben kann, als ich an einer kleinen Steigung an ihr vorbeiziehe. Und jetzt ist Kilometer 8 schon fast erreicht. Ich versuche noch etwas zuzulegen, werde aber kaum noch schneller. Und alle Kräfte verbrauchen will ich auch nicht, schließlich geht es in der Altstadt kurz vor dem Ziel noch einmal bergauf. So bleibe ich hinter meiner „alten Bekannten“; der Abstand beträgt jetzt vielleicht 100 bis 150 Meter und mehr geht eben nicht. Endlich beginnt der letzte Kilometer, hier stehen die Zuschauer schon wieder dicht bei dicht und feuern die Läufer an. Noch ein Stück – es geht über die Pegnitz, dann die letzte Steigung in der Altstadt hinauf und gleich hinter dem Nürnberger Tor ist das Ziel – geschafft! Ich drücke meine Stoppuhr ab und bin ein bisschen enttäuscht: 43:03 steht da. Ich hatte doch auf eine 42er Zeit gehofft. Aber der Wermutstropfen wird mir durch einen dritten Platz in der Frauenwertung versüßt, und es ist immerhin eine Verbesserung um eine halbe Minute auf die Zeit von 2006.
Zur Siegerehrung dann bekam ich es offiziell: 43:02 min und ein dritter Platz in der Gesamtwertung Frauen, wofür es einen hübschen Pokal gibt, und meine Altersklasse habe ich auch noch gewonnen.
29.6.08 23:07





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