Lauftagebuch

  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


https://myblog.de/flitze-sylvi

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wochenübersicht KW26

Noch mal ein Wettkampf auf einer Kurzstrecke sorgte für eine eher ruhige Woche:

DatumStreaktagStreckeZeit
23.06.08118115,3201:26:46
24.06.08118212,5000:59:19
25.06.0811836,6300:35:57
26.06.0811845,2400:28:57
27.06.08118510,0000:43:02
28.06.0811865,2400:31:14
29.06.08118730,8002:56:51


27. Juni 2008: Um 18.00 Uhr fällt der Startschuss zum 10. Altstadtfest-Lauf in Lauf, einem 10-km-Lauf, an dem ich eigentlich nur teilnehme, weil es für mich ein „Heimspiel“ ist. Schließlich gehört Simonshofen, das Dörfchen, in dem ich wohne, zur Stadt Lauf. Die Strecke lässt keine Bestzeiten zu, da sie kaum gerade Abschnitte hat. Irgendwie geht es immer rauf oder runter. Nicht viel, aber es kostet Kraft. Und das Ganze dann auch noch zweimal, denn es ist eine 5-km-Runde. Und es ist meistens ziemlich warm zum Altstadtfest in Lauf, was nicht sehr verwunderlich ist, schließlich findet es am letzten Juni-Wochenende statt.
Zum dritten Mal bin ich dabei. 2005 war es eine Hitzeschlacht sondersgleichen, 2006 startete ich mit meinem Vater, der hier bewies, dass man auch in der M70 die 10 km noch in unter einer Stunde laufen kann. Voriges Jahr war ich arbeitsbedingt verhindert und nun will ich es mal wieder wissen. Nachdem ich Anfang der Woche noch eine Neuauflage von 2005 befürchtete, hatte Petrus dann doch ein bisschen Mitleid mit uns Läufern und mit abwechselnd Sonne und Wolken, einem frischen Wind und Temperaturen von ca. 25 °C waren die Bedingungen dann fast ideal, jedenfalls für Ende Juni.
Wie immer war ich rechtzeitig vor Ort, wie immer waren die Parkplätze knapp (aber man fand schon noch einen) und wie immer funktionierte die Startnummernausgabe reibungslos. So blieb mir noch genügend Zeit zum Warmlaufen und für das eine oder andere Schwätzchen bevor es in die Startaufstellung ging. Ich versuchte mich nicht zu weit hinten aufzustellen, was mir auch gelang, und hatte jetzt eine Läuferin im Blick, die ich schon aus 2006 kannte. An sie wollte ich mich so lange wie möglich ranhängen. Nach mehreren Grußworten (sind die nicht bald mal fertig mit dem Gequatsche?) knallt endlich der Startschuss. Los geht’s – jetzt heißt es dranbleiben. Ich sehe zwei Läuferinnen vor mir, meine „alte Bekannte“ und noch eine ziemlich junge Frau, die sofort davonzieht. Das Tempo ist hoch, eigentlich zu hoch für mich. Trotzdem lasse ich nicht abreißen. Nur wenige Meter hinter mir läuft noch eine vierte, die mich auf dem dritten Kilometer schließlich überholt, und nun habe ich zwei „Konkurrentinnen“ vor mir, denen ich mit geringem Abstand folge. Nach dem rasanten Beginn hat sich das Tempo jetzt ein bisschen verringert und ich merke, wie sich mein Körper erholt. Das ist auch gut so – schließlich braucht man ja auch noch Kraft für die zweite Runde. Zum ersten Mal kommen wir in die Altstadt, die wir durch das Nürnberger Tor gleich wieder verlassen. Noch ein paar Meter und Kilometer 5 ist erreicht. Ein kurzer Blick auf die Uhr: sie zeigt etwa 21:30 Minuten. Das ist eigentlich etwas zu langsam, aber wenn ich das Tempo so halten kann, will ich zufrieden sein. Immer noch laufe ich in geringem Abstand zu den beiden Läuferinnen. Sie ziehen mir nicht davon, aber ich komme auch nicht näher, das heißt: nicht ganz. Die eine, die mich auf dem dritten Kilometer überholte, scheint jetzt etwas nachzulassen. Ganz, ganz allmählich verliert sie den Anschluss an meine Bekannte und ich schließe langsam zu ihr auf, so langsam, dass ich es selbst fast nicht glauben kann, als ich an einer kleinen Steigung an ihr vorbeiziehe. Und jetzt ist Kilometer 8 schon fast erreicht. Ich versuche noch etwas zuzulegen, werde aber kaum noch schneller. Und alle Kräfte verbrauchen will ich auch nicht, schließlich geht es in der Altstadt kurz vor dem Ziel noch einmal bergauf. So bleibe ich hinter meiner „alten Bekannten“; der Abstand beträgt jetzt vielleicht 100 bis 150 Meter und mehr geht eben nicht. Endlich beginnt der letzte Kilometer, hier stehen die Zuschauer schon wieder dicht bei dicht und feuern die Läufer an. Noch ein Stück – es geht über die Pegnitz, dann die letzte Steigung in der Altstadt hinauf und gleich hinter dem Nürnberger Tor ist das Ziel – geschafft! Ich drücke meine Stoppuhr ab und bin ein bisschen enttäuscht: 43:03 steht da. Ich hatte doch auf eine 42er Zeit gehofft. Aber der Wermutstropfen wird mir durch einen dritten Platz in der Frauenwertung versüßt, und es ist immerhin eine Verbesserung um eine halbe Minute auf die Zeit von 2006.
Zur Siegerehrung dann bekam ich es offiziell: 43:02 min und ein dritter Platz in der Gesamtwertung Frauen, wofür es einen hübschen Pokal gibt, und meine Altersklasse habe ich auch noch gewonnen.
29.6.08 23:07
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung